ROMAN BAUMANN

Wie kann man mit Hilfe eines interaktiven Systems für mehr Sicherheit zwischen Verkehrsteilnehmern an unübersichtlichen Situationen sorgen.
Gibt es eine Möglichkeit dieses System so zu gestalten das es einfach verschiedenen Ansprüchen angepasst werden kann, und danach den involvierten Parteien kein Mehraufwand zukommt und intuitiv verstanden wird?

Ich will ein System, welches durch die Anwendung von künstlichem Licht, bei verschiedenen unübersichtlichen Verkehrssituationen die Teilnehmer aufeinander aufmerksam macht. Dabei soll die Haupteinheit, das Lichtmodul, so im Boden verbaut sein das Sie Problemlos dem Strassenverkehr standhält und für Fussgänger nicht zur Stolperfalle wird.

Durch Ergänzung mit verschiedenen Zusatzmodulen soll die Anlage den unterschiedlichen Ansprüchen angepasst werden. Tram kreuzt Passant, Auto trifft Tram, Lastwagen trifft Velo usw.

Im Gegensatz zu bestehenden Systemen soll dieses ebenbündig im Boden versenkt sein und auch optischen Ansprüchen entsprechen. Dabei soll das Licht auch bei starker Sonneneinstrahlung und von allen Richtungen gesehen werden. Der Aufwand für Unterhalt soll so gering wie möglich ausfallen.

Als denkbaren Endkunde sehe ich Strassenverkehrsämter, öffentlicher Verkehr, Bauunternehmen (bei Verkehrsumleitungen) oder für den privaten Gebrauch, zum Beispiel Garagenausfahrt sichern.

Informationen unter www.lumicare.ch

INES BLANK

Informationen unter www.pingpong-project.com

FELIX BOSSEL

Was sind die Kennzeichen einer kooperativ-selbstbestimmten Form der Arbeitsorganisation, die sich im Kontext einer postindustriellen Ökonomie neue Möglichkeitsräume erschliessen kann?

Als markanteste Merkmale einer postindustriellen Ökonomiesituation werden gemeinhin der globale Markt und der Gebrauch neuer Technologien genannt. Dies unterschlägt aber eine weitere wichtige Dimension des Wandels: die neuen Formen der Arbeit und damit die Einforderung einer neuen Art von Flexibilität.

Wie arbeiten wir eigentlich? Die neue Arbeitswelt ist widersprüchlich und radikal anders als die bisherige. Moderne Formen der Arbeit verzichten auf althergebrachtes Hierarchiedenken. Im Gegenzug wird der Fokus auf Eigenverantwortung, Flexibilität, Einsatzbereitschaft, Kreativität und selbstunternehmerisches Handeln verschoben. Diese Auslegung des „Freien Arbeitens“ hat sich über die letzten Jahre nachhaltig in unserer Arbeitswelt festgesetzt. Sie gilt als gefordertes Modell für das dritte Jahrtausend. Nicht nur für die klassischen Freiberufler – denen man ja üblicherweise diese Eigenschaften zuschreibt – sondern vermehrt auch für feste Arbeitsverhältnisse. (…)

Das Projekt wird innerhalb eines Entwurfs einer selbstbestimmten Arbeitsorganisation stattfinden. In diesem Entwurf werden die selbständige Tätigkeit dreier Handwerker, der Betrieb eines Kulturlokals und das Forschen nach dem Potential einer solchen Anordnung zusammengefasst.
Die Rechtsform der Genossenschaft drängt sich für dieses Vorhaben besonders auf. In ihr als kooperative Geschäftsform wird gemeinsame Selbsthilfe bei der unternehmerischen Tätigkeit praktiziert – eine Art des Wirtschaftens also, die nicht isoliert Renditen maximiert, sondern Werte für die Mitglieder schafft. Von diesem veränderten Werte-Setting kann eine selbstbewusstere Reflexion über das, was Arbeit heute ist (aber auch sein könnte!) erwartet werden. Das Gerüst für die Gründung der dreispartigen Produktiv-Genossenschaft steht.

ANDREAS BRUNNER

Wie kann ich mithilfe einer von verschiedenen Menschen unter Nutzung verschiedener Medien fortgestalteten Geschichte Orte und Kulturen in Europa erlebbar machen und diese Geschichte in geeigneter Form medial aufbereiten?

Ich will eine fiktive Person aus Basel erfinden, welche aus einem Grund eine Reise in Europa unternimmt. An jedem Ort wo die Person stoppt, wird jemand anders die Geschichte weiter erzählen. Die Geschichte soll nicht nur aus Text bestehen, sondern darf Medien übergreifend sein. So möchte ich auch Bildserien, Illustrationen, Animation, Film oder Audio als Gestaltungsmittel einsetzen.

Mehr Informationen unter www.onedifferentstory.ch

ANGELA BÜCHLER

Kann ich durch die Verknüpfung von Prozessgestaltung und klassischen Managementinstrumenten die Umsetzung einer Idee in ein Geschäftsmodell optimieren und dabei die Rolle einer Interaktionsleiterin transparent aufzeigen?

Dine&Design
Realisierung einer innovativen Eventagentur für exquisite Kulinarik und Ästhetik.

Die Entwicklung der Eventagentur Dine&Design wird während meines Diplomjahres im Zentrum stehen. Auf dieser Grundlage sollen die Thematiken meiner Fragestellung analysiert, erforscht und erprobt werden.
Durch die Umsetzung der Idee in ein Geschäftsmodell – Dine&Design – soll aufgezeigt werden, inwiefern sich gängige und kreative Arbeitsmethoden kombinieren lassen. Worin liegen bei einer solchen Verbindung die Vorteile? Lassen sich dadurch die Lancierung der Agentur sowie die Positionierung auf dem Markt positiv beeinflussen? Dine&Design soll zudem als Basis dienen, um die Arbeit einer Interaktionsleiterin einfach und verständlich zu erklären.

Themenbereich und inhaltlicher Schwerpunkt
Das Projekt greift aktuelle Themen und Alltagsphänomene auf. Eine Entwicklung, die in unserer modernen Gesellschaft besonders auffällt, ist die Schnelllebigkeit. Zeit – insbesondere Freizeit – wird immer mehr zur Mangelware. Der diesbezügliche Trend auch als Privatperson Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, ist für viele zur Gewohnheit geworden.

Dine&Design selbst soll eine Plattform aus Leidenschaft, Ästhetik und Geschmack – besonders auch in kulinarischer Hinsicht – werden. Durch persönliche, individuelle und neutrale Beratung, einem optimalen Zusammenspiel von Gestaltung des Ambientes und angebotener Kulinarik, einem ökonomischen Preis-/ Leistungsverhältnis sowie Integration von Kommunikationsmitteln werde ich Dine&Design als Nischenagentur vom bestehenden Markt abzugrenzen und zwischen Catering- und Eventunternehmen einzuordnen versuchen.

Mehr Informationen unter www.dinedesign.ch und www.blog.dinedesign.ch

BORIS BÜHLMANN

Wie wirken sich zeitgemässe Gestaltungs- und Produktionsprozesse auf die Herstellung von Schmuck in der Einzelstückproduktion aus?

Mit meiner Diplomarbeit will ich versuchen, dem traditionellen Kunsthandwerk im Schmuckbereich neue Wege der Gestaltungsmöglichkeiten und Produktionsverfahren näher zu bringen.

Ich bin Goldschmied und arbeite in meinem Atelier mit Hammer, Säge, Flamme, Zange und Walze und meistens auch alleine. Die Art und Weise der Schmuckproduktion, besonders von Einzelstücken, hat sich in den letzten 5000 Jahren nicht sonderlich verändert. Zwar sind die Werkzeuge besser geworden, vieles wurde aus der Zahntechnik adaptiert, aber immer noch muss das Metall zuerst mit Hilfe von Hammer und Walze in die gewünschte Form gebracht werden, dann wird gesägt, gefräst, geschliffen und gelötet, etc. Gusstechniken zur Herstellung von Repros existieren, doch die Herstellung des Modells erfolgt mit den oben erwähnten Techniken.

Ich möchte versuchen, in einem Team von gestalterisch aktiven Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerkern mit Hilfe von kreativen Gestaltungsmethoden und neuen Produktionsverfahren eine engere Zusammenarbeit zu provozieren. Unter kreativen Gestaltungsmethoden verstehe ich das Suchen nach Möglichkeiten, wie im Team am Selben gemeinsam gestaltet werden kann. Neue Produktionsverfahren sind in diesem Kontext die Nutzung von CAD- und CNC-Technik und anderer Rapid Prototypingverfahren.

Mehr Informationen unter www.cadart.org

CAROL BURRI

Wie sind die Bedürfnisse Jugendlicher bezüglich öffentlicher Plätze in der Stadt, welche sie benutzen können, in 3dimensionaler Darstellungsform zu gestalten, so dass sie bewilligt werden und realisierbar sind?

Ich möchte zusammen mit Jugendlichen, deren Wünsche, die sie bezüglich für öffentliche Plätze haben, realisieren. Dazu würde ich mehrere solche Plätze aufsuchen und zusammen mit den Jungendlichen verschiedene Wünsche mit Hilfe von Filmen umsetzen. Um die Jugendlichen ausreichend zu motivieren, würde ich einen Wettbewerb gestalten, in welchem die Gewinneridee konkret umgesetzt werden kann. Diesen Prozess würde ich auf verschiedenen Plätzen ausüben. Die Ergebnisse würde ich dann mit einer 3D Projektion auf dem jeweiligen Platz präsentieren.
Wichtig dabei ist mir, dass es sich nicht um ein Hologramm handelt. Es handelt sich auch nicht um ein 4D-Kino des herkömmlichen Gebrauchs, wo mit Hilfe von dynamischen Sitzen, oder mit Hilfe von Rauch, Nebel, Regen, Geruch ect., der Besucher getäuscht wird. Ich möchte versuchen, den virtuellen 3Dimensionalen Raum in einen realen Raum zu transformieren, bei welchem der Besucher ohne jegliche Hilfsmittel den Film oder die Fotos 3Dimensional betrachten kann.

Das Ziel meines Diplomprojektes ist, dass ich mit dieser Art von 3Dimensionalem Darstellen eine andere Wahrnehmung vermitteln kann. Ausserdem möchte ich das erarbeitete Produkt im öffentlichem Raum präsentieren.

Mehr Informationen unter www.youthinmind.ch

Seiten: 1 2 3

Diplomausstellung 2008 ~ FHNW HGK Hyperwerk ~ Christian Reimann ~ Ausstellungsgestaltung Basel ~ Ausstellungsmobiliar ~ Planung Gestaltung Umstezung ~ OSB Kubus ~ Quader